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| Workshop Wissensmanagement und Philosophie | ||||||||||||
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| (This call is also available in English on page: http://www.dfki.uni-kl.de/~klein/philosophy_and_KM | ||||||||||||
Ziele
Auf der anderen Seite befasst sich die Philosophie als Mutter aller Wissenschaften seit Jahrtausenden mit der Thematik des Wissensbegriffs, der Wissenserzeugung und vermittlung, mit ihren Grenzen und Möglichkeiten. Was liegt also näher, als einmal systematisch die möglichen Beiträge der Philosophie für das Wissensmanagement zu untersuchen und gegenseitige Wechselwirkungen und Synergien zu suchen? Eine Erfolgsgeschichte in diesem Bereich ist der philosophische Begriff der Ontologie, der in der Informatik erheblichen Einfluss gewonnen hat. Ziel dieses Workshops ist es anhand konkreter Fragestellungen und Anwendungsszenarien Einflüsse und Potentiale der Philosophie für Theorie und Praxis des Wissensmanagements zu identifizieren. Mögliche Themengebiete Es werden Beiträge erbeten, die aus dem Blick der Praxis, der Fachwissenschaften und der Philosophie auf neuartige Lösungsansätze, offene Fragen, konzeptionelle Probleme verweisen und damit transdisziplinär das Anliegen des Wissensmanagement thematisieren. Die Vorträge sollten einem Aspekt der folgenden, nicht abschließenden Liste zuzuordnen sein:
· Verhältnis von Daten, Information und Wissen (z.B. Präsentieren und Repräsentieren) · Wissenstypen und ihre Übergänge (z.B. Explizieren impliziten Wissens) · Wissen als Struktur und Prozeß (z.B. Knowledge Base and Problem Solving) · Wissen als System- und Modellbegriff (z.B. Parametrisierung und Kontextualisierung von Wissen) · Philosophische Theorieansätze und Wissensmanagement (z.B. Konstruktivismus, Pragmatismus) · Epistemologie versus Ontologie(n) im Wissensmanagement · Wissensmanagement und Medialität · Potentiale und Grenzen aktueller WM-Ansätze Zielgruppen Forscher mit transdisziplinären Zugang zum Wissensmanagement insbesondere aus den Bereichen Philosophie und Informatik. Praktiker auf den Gebieten Wissens- und Informationsmanagement, z.B. Berater, Anbieter (Entwicklungsabteilungen) von Informationssystemen und tools sowie CKOs und KM-Worker aus Unternehmen. Einreichungen · Full Papers diskutieren innovative Fragestellungen aus einem der oben angesprochenen Bereiche auf max. 8 Seiten. Dabei sollten Papiere mit philosophischem Kern versuchen, auch für Workshop-Teilnehmer mit geringer philosophischer Ausbildung die Kernthesen und Beiträge für praktische Problemlösungen klar herauszuarbeiten. Beschreibungen von Anwendungsproblemen sollten versuchen, die generischen Aspekte des Problems zu identifizieren und damit die Übertragbarkeit der diskutierten Problemstellung zu gewährleisten, ohne dabei die konkreten Anknüpfungspunkte für problemorientierte Diskussionen zu verlieren. · Interessensbekundungen (max. 1 Seite) beschreiben die Motivation eines Workshop-Teilnehmers, Hintergrund und Kontext des Interesses, vorgeschlagene Fragestellungen und/oder erwartete Ergebnisse. Detaillierte Formatvorgaben für die Endversion finden Sie unter "Einreichungen" auf der WM 2003-Homepage. Bitte mailen Sie eine PDF oder POSTSCRIPT-Version (gezipped) Ihres Beitrags an bertin.klein@dfki.deund wenden sich bitte bei Fragen gerne an: Bertin Klein Wichtige Termine
Zeitplan für den Workshop
Workshopleitung Dr. Klaus Freyberg, Munich Reinsurance Company, Leopoldstrasse 36, D-80791 München, KFreyberg@munichre.com Bertin Klein, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH FB Wissensmanagement, Postfach 2080, D-67608 Kaiserslautern, bertin.klein@dfki.de Prof. Dr. Hans-Joachim Petsche, Institut für Philosophie der Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, D-14469 Potsdam, petsche@rz.uni-potsdam.de
Programmkomitee Hr. Stefan Heyd, Vorstand der Münchener Rückversicherung Prof. Dr. John Erpenbeck, Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e. V., Bereichsleiter Grundlagenforschung Prof. Dr. Klaus Kornwachs, Technische Universität Cottbus, Lehrstuhl Technikphilosophie Thomas Roth-Berghofer, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH Prof. Dr. Heinz Juergen Mueller, Berufsakademie Mannheim Fachbereich Informationstechnik
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